{"id":2590,"date":"2022-06-09T18:42:29","date_gmt":"2022-06-09T18:42:29","guid":{"rendered":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/?p=2590"},"modified":"2022-06-09T18:42:29","modified_gmt":"2022-06-09T18:42:29","slug":"menons-klagen-um-diotima-holderlin-1800","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/menons-klagen-um-diotima-holderlin-1800\/","title":{"rendered":"Menons Klagen um Diotima. H\u00f6lderlin. 1800"},"content":{"rendered":"<p>1<br \/>\nT\u00e4glich geh ich heraus, und such ein Anderes immer,<br \/>\nHabe l\u00e4ngst sie befragt, alle die Pfade des Lands;<br \/>\nDroben die k\u00fchlenden H\u00f6hn, die Schatten alle besuch ich,<br \/>\nUnd die Quellen, hinauf irret der Geist und hinab,<br \/>\nRuh erbittend; so flieht das getroffene Wild in die W\u00e4lder,<br \/>\nWo es um Mittag sonst sicher im Dunkel geruht;<br \/>\nAber nimmer erquickt sein gr\u00fcnes Lager das Herz ihm,<br \/>\nJammernd und schlummerlos treibt es der Stachel umher.<br \/>\nNicht die W\u00e4rme des Lichts und nicht die K\u00fchle der Nacht hilft,<br \/>\nUnd in Wogen des Stroms taucht es die Wunden umsonst.<br \/>\nUnd wie ihm vergebens die Erd ihr fr\u00f6hliches Heilkraut<br \/>\nReicht, und das g\u00e4rende Blut keiner der Zephire stillt,<br \/>\nSo, ihr Lieben! auch mir, so will es scheinen, und niemand<br \/>\nKann von der Stirne mir nehmen den traurigen Traum?<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>1<\/em><br \/>\n<em>Surto un dia i un altre i \u00e9s Altra cosa el que busco,<\/em><br \/>\n<em>ja fa molt de temps que pregunto els camins del pa\u00eds; <\/em><br \/>\n<em>s\u00e9 la frescor dels cimals, all\u00e0 dalt; i les fonts i les ombres;<\/em><br \/>\n<em>vaga el meu cor de l&#8217;un a l&#8217;altre cant\u00f3<\/em><br \/>\n<em>en cerca de calma i de pau; aix\u00ed corre la b\u00e8stia pels boscos,<\/em><br \/>\n<em>all\u00e0 on el guardava fins ara la fosca al migdia;<\/em><br \/>\n<em>no reviscola el seu cor aquell ja\u00e7 de verdor que hi tenia,<\/em><br \/>\n<em>ni dorm i rondina quan sent a la pell el fibl\u00f3;<\/em><br \/>\n<em>no ajuda L&#8217;escalf de la llum ni hi ajuda la fresca nocturna<\/em><br \/>\n<em>i banya debades les seves ferides al riu.<\/em><br \/>\n<em>I aix\u00ed corn la terra \u00e9s en va que l\u00ef abasta, joiosa, les herbes<\/em><br \/>\n<em>que curen i el z\u00e8fir no calma la sang que L\u00ed bull,<\/em><br \/>\n<em>aix\u00ed, benaurats, sembla que a mi em succeeixi, i ning\u00fa<\/em><br \/>\n<em>pot llevar-me del front aquest somni funest.<\/em><\/p>\n<p>2<br \/>\nJa! es frommet auch nicht, ihr Todesg\u00f6tter! wenn einmal<br \/>\nIhr ihn haltet, und fest habt den bezwungenen Mann,<br \/>\nWenn ihr B\u00f6sen hinab in die schaurige Nacht ihn genommen,<br \/>\nDann zu suchen, zu flehn, oder zu z\u00fcrnen mit euch,<br \/>\nOder geduldig auch wohl im furchtsamen Banne zu wohnen,<br \/>\nUnd mit L\u00e4cheln von euch h\u00f6ren das n\u00fcchterne Lied.<br \/>\nSoll es sein, so vergi\u00df dein Heil, und schlummere klanglos!<br \/>\nAber doch quillt ein Laut hoffend im Busen dir auf,<br \/>\nImmer kannst du noch nicht, o meine Seele! noch kannst dus<br \/>\nNicht gewohnen, und tr\u00e4umst mitten im eisernen Schlaf!<br \/>\nFestzeit hab ich nicht, doch m\u00f6cht ich die Locke bekr\u00e4nzen;<br \/>\nBin ich allein denn nicht? aber ein Freundliches mu\u00df<br \/>\nFernher nahe mir sein, und l\u00e4cheln mu\u00df ich und staunen,<br \/>\nWie so selig doch auch mitten im Leide mir ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>2<\/em><br \/>\n<em>S\u00ed! De res no serveix, d\u00e9us de la mort, una s\u00faplica<\/em><br \/>\n<em>o la brega amb vosaltres, burxar-vos, quan heu atrapat<\/em><br \/>\n<em>i teniu aferrat i ben ferm sota el vostre domini aquest home<\/em><br \/>\n<em>i tots plens de mal\u00edcia el guardeu en la nit que esborrona;<\/em><br \/>\n<em>ni tan sols no serveix suportar pacientment tal exili terrible<\/em><br \/>\n<em>o escoltar amb un somriure les vostres can\u00e7ons, assenyats.<\/em><br \/>\n<em>Si cal que aix\u00ed sigui, no et salvis, llavors reposa en silenci.<\/em><br \/>\n<em>Un to d&#8217;esperan\u00e7a ressona de dins del teu pit:<\/em><br \/>\n<em>encara no pots abastar-ho, no pots avesar-t&#8217;hi, oh, anima<\/em><br \/>\n<em>meva!, somnies colgat en un son tot feixuc.<\/em><br \/>\n<em>No \u00e9s festa per a mi, \u00ed, amb tot, en el front hi voldria corona;<\/em><br \/>\n<em>i doncs, \u00bfno estic sol? Ho estic, per\u00f2 un signe amist\u00f3s<\/em><br \/>\n<em>ha de venir-me, de lluny, i he de somriure i sorprendre&#8217;m<\/em><br \/>\n<em>en veure&#8217;m aix\u00ed de feli\u00e7, per\u00f2 voltat de dolor.<\/em><\/p>\n<p>3<br \/>\nLicht der Liebe! scheinest du denn auch Toten, du goldnes!<br \/>\nBilder aus hellerer Zeit, leuchtet ihr mir in die Nacht?<br \/>\nLiebliche G\u00e4rten, seid, ihr abendr\u00f6tlichen Berge,<br \/>\nSeid willkommen und ihr, schweigende Pfade des Hains,<br \/>\nZeugen himmlischen Gl\u00fccks, und ihr, hochschauende Sterne,<br \/>\nDie mir damals so oft segnende Blicke geg\u00f6nnt!<br \/>\nEuch, ihr Liebenden auch, ihr sch\u00f6nen Kinder des Maitags,<br \/>\nStille Rosen und euch, Lilien, nenn ich noch oft!<br \/>\nWohl gehn Fr\u00fchlinge fort, ein Jahr verdr\u00e4ngt das andre,<br \/>\nWechselnd und streitend, so tost droben vor\u00fcber die Zeit<br \/>\n\u00dcber sterblichem Haupt, doch nicht vor seligen Augen,<br \/>\nUnd den Liebenden ist anderes Leben geschenkt.<br \/>\nDenn sie alle, die Tag und Jahre der Sterne, sie waren,<br \/>\nDiotima! um uns innig und ewig vereint;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>3<\/em><br \/>\n<em>Daurada lluor de l&#8217;amor!, que els morts, fins i tot, il\u2022lumines!<\/em><br \/>\n<em>Signes de temps amb m\u00e9s llum, que brilleu en la nit per a mi!<\/em><br \/>\n<em>Jardins amatents, muntanyes vermelles del sol de la posta,<\/em><br \/>\n<em>sigueu benvinguts; i vosaltres, camins encalmats del bosquet,<\/em><br \/>\n<em>signes del goig celestial, i vosaltres, estels poderosos<\/em><br \/>\n<em>que sovint, temps enrere, em llo\u00e0veu nom\u00e9s amb l&#8217;esguard!<\/em><br \/>\n<em>A vosaltres, no menys estimats, fills adorables d&#8217;un dia de maig,<\/em><br \/>\n<em>roses callades i lliris, sovint us evoco!<\/em><br \/>\n<em>Fuig el bon temps i tothora una anyada una altra l&#8217;expulsa,<\/em><br \/>\n<em>canviant i bregosa, aix\u00ed passa el temps tot bramant<\/em><br \/>\n<em>damunt el cap dels que moren, no pas per als ulls benaurats:<\/em><br \/>\n<em>que els \u00e9s atorgada una vida distinta als amants.<\/em><br \/>\n<em>Els dies i els mesos i els anys dels planetes, plegats, Diotima!,<\/em><br \/>\n<em>es troben per sempre al voltant de nosaltres, presents.<\/em><\/p>\n<p>4<br \/>\nAber wir, zufrieden gesellt, wie die liebenden Schw\u00e4ne,<br \/>\nWenn sie ruhen am See, oder auf Wellen gewiegt,<br \/>\nNiedersehn in die Wasser, wo silberne Wolken sich spiegeln,<br \/>\nUnd \u00e4therisches Blau unter den Schiffenden wallt,<br \/>\nSo auf Erden wandelten wir. Und drohte der Nord auch,<br \/>\nEr, der Liebenden Feind, klagenbereitend, und fiel<br \/>\nVon den \u00c4sten das Laub, und flog im Winde der Regen,<br \/>\nRuhig l\u00e4chelten wir, f\u00fchlten den eigenen Gott<br \/>\nUnter trautem Gespr\u00e4ch, in Einem Seelengesange,<br \/>\nGanz in Frieden mit uns und kindlich allein.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Aber das Haus ist \u00f6de mir nun, und sie haben mein Auge<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Mir genommen, auch mich hab ich verloren mit ihr.<\/span><br \/>\nDarum irr ich umher, und wohl, wie die Schatten, so mu\u00df ich<br \/>\nLeben, und sinnlos d\u00fcnkt lange das \u00dcbrige mir.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>4<\/em><br \/>\n<em>Nosaltres, per\u00f2, units i feli\u00e7os, com cignes amics<\/em><br \/>\n<em>que jeuen al llac o, bressats per les ones, contemplen<\/em><br \/>\n<em>ficats dins de l&#8217;aigua els reflexos que brillen dels n\u00favols de plata<\/em><br \/>\n<em>i 1&#8217;oneig blau eteri per sota del seu navegar,<\/em><br \/>\n<em>fem via, com ells, en la terra. Bufava, potent, tramuntana,<\/em><br \/>\n<em>enemiga d&#8217;amants, principi de queixes; les fulles,<\/em><br \/>\n<em>branques enll\u00e0 s&#8217;envolaven, empeses pel vent i la pluja:<\/em><br \/>\n<em>nosaltres somr\u00e8iem feli\u00e7os, sent\u00edem un d\u00e9u cadasc\u00fa,<\/em><br \/>\n<em>fiats entre els mots; units els nostres esperits en un c\u00e0ntic,<\/em><br \/>\n<em>en pau avinguts, alegres i sols com \u00ednfants.<\/em><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><em>Ara la casa \u00e9s tota deserta i m&#8217;han pres la mirada<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><em>dels ulls; en perdre-la a ella, tot jo m&#8217;he perdut.<\/em><\/span><br \/>\n<em>Per aix\u00f2 vaig errant i \u00e9s segur que per sempre viur\u00e9 com una ombra:<\/em><br \/>\n<em>ja fa molt de temps que no trobo en cap cosa sentit.<\/em><\/p>\n<p>5<br \/>\nFeiern m\u00f6cht ich; aber wof\u00fcr? und singen mit Andern,<br \/>\nAber so einsam fehlt jegliches G\u00f6ttliche mir.<br \/>\nDies ists, dies mein Gebrechen, ich wei\u00df, es l\u00e4hmet ein Fluch mir<br \/>\nDarum die Sehnen, und wirft, wo ich beginne, mich hin,<br \/>\nDa\u00df ich f\u00fchllos sitze den Tag und stumm wie die Kinder,<br \/>\nNur vom Auge mir kalt \u00f6fters die Tr\u00e4ne noch schleicht,<br \/>\nUnd die Pflanze des Felds und der V\u00f6gel Singen mich tr\u00fcb macht,<br \/>\nWeil mit Freuden auch sie Boten des Himmlischen sind,<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Aber mir in schaudernder Brust die beseelende Sonne,<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">K\u00fchl und fruchtlos mir d\u00e4mmert, wie Strahlen der Nacht,<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Ach! und nichtig und leer, wie Gef\u00e4ngnisw\u00e4nde, der Himmel<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Eine beugende Last \u00fcber dem Haupte mir h\u00e4ngt!<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>5<\/em><br \/>\n<em>Voldria fer festes&#8230; per\u00f2, \u00bfa qui? Voldria cantar amb una colla;<\/em><br \/>\n<em>tot sol, emper\u00f2, cm trobo esqueixat del div\u00ed.<\/em><br \/>\n<em>Aquest \u00e9s el crim que he com\u00e8s, prou que ho s\u00e9, que un cruel malefici<\/em><br \/>\n<em>em t\u00e9 tots els membres eixorcs \u00ed m&#8217;esguerra el cam\u00ed,<\/em><br \/>\n<em>malmeto els meus dies \u00ed em quedo callat, com les criatures;<\/em><br \/>\n<em>nom\u00e9s, de vegades, em brolla dels ulls un plor tot gla\u00e7at<\/em><br \/>\n<em>i em torben les plantes del camp i el cant de 1&#8217;ocell que refila,<\/em><br \/>\n<em>i em s\u00f3n, amb la seva alegria, missatge del cel.<\/em><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><em>Per\u00f2 el sol, que tot ho revifa, est\u00e8ril i fred, ara ombreja<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><em>el meu pit que tremola talment com els raigs de la nit<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><em>Buit, convertit en no res, com parets de masmorra,<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><em>per sobre el meu cap el cel \u00e9s un llast que afeixuga i res m\u00e9s.<\/em><\/span><\/p>\n<p>6<br \/>\nSonst mir anders bekannt! o Jugend, und bringen Gebete<br \/>\nDich nicht wieder, dich nie? f\u00fchret kein Pfad mich zur\u00fcck?<br \/>\nSoll es werden auch mir, wie den G\u00f6tterlosen, die vormals<br \/>\nGl\u00e4nzenden Auges doch auch sa\u00dfen an seligem Tisch,<br \/>\nAber \u00fcbers\u00e4ttigt bald, die schw\u00e4rmenden G\u00e4ste,<br \/>\nNun verstummet, und nun, unter der L\u00fcfte Gesang,<br \/>\nUnter bl\u00fchender Erd entschlafen sind, bis dereinst sie<br \/>\nEines Wunders Gewalt, sie, die Versunkenen, zwingt,<br \/>\nWiederzukehren und neu auf gr\u00fcnendem Boden zu wandeln. &#8211;<br \/>\nHeiliger Othem durchstr\u00f6mt g\u00f6ttlich die lichte Gestalt,<br \/>\nWenn das Fest sich beseelt, und Fluten der Liebe sich regen,<br \/>\nUnd vom Himmel getr\u00e4nkt, rauscht der lebendige Strom,<br \/>\nWenn es drunten ert\u00f6nt, und ihre Sch\u00e4tze die Nacht zollt,<br \/>\nUnd aus B\u00e4chen herauf gl\u00e4nzt das begrabene Gold. &#8211;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>6<\/em><br \/>\n<em>Oh, joventut altrament coneguda, \u00bfh\u00ed haur\u00e0 cap preg\u00e0ria<\/em><br \/>\n<em>capa\u00e7 de refer-te? \u00bfHi haur\u00e0 cap cam\u00ed que m&#8217;hi porti de nou?<\/em><br \/>\n<em>\u00bfM&#8217;haur\u00e0 de passar talment com a aquells infidels que en haver-se<\/em><br \/>\n<em>assegut a les taules felices amb ull llumin\u00f3s,<\/em><br \/>\n<em>com hostes fan\u00e0t\u00edcs, aviat sadollats a vessar de les menges,<\/em><br \/>\n<em>s\u00f3n ara callats i dessota del c\u00e0ntic de l&#8217;aire<\/em><br \/>\n<em>reposen colgats sota un s\u00f2l en florida, fiats en 1&#8217;espera<\/em><br \/>\n<em>que un signe del cel els obligui a tornar, els abissats,<\/em><br \/>\n<em>a la terra per tal que caminin de nou sobre camps que verdegen?<\/em><br \/>\n<em>Un h\u00e0lit sagrat s&#8217;expandeix, divinal, per les l\u00facides formes<\/em><br \/>\n<em>quan fa revifalla la festa i els rius de 1&#8217;amor s&#8217;embraveixen,<\/em><br \/>\n<em>quan brama el corrent ple de vida, tot ebri de cel,<\/em><br \/>\n<em>i a baix tot ressona i la nit ofereix els b\u00e9ns preciosos,<\/em><br \/>\n<em>i brilla en la llera dels rius el tresor enterrat.<\/em><\/p>\n<p>7<br \/>\nAber o du, die schon am Scheideweg mir damals,<br \/>\nDa ich versank vor dir, tr\u00f6stend ein Sch\u00f6neres wies,<br \/>\nDu, die Gro\u00dfes zu sehen und froher die G\u00f6tter zu singen,<br \/>\nSchweigend, wie sie, mich einst stillebegeisternd gelehrt,<br \/>\nG\u00f6tterkind! erscheinst du mir, und gr\u00fc\u00dfest, wie einst, mich,<br \/>\nRedest wieder, wie einst, h\u00f6here Dinge mir zu?<br \/>\nSiehe! weinen vor dir, und klagen mu\u00df ich, wenn schon noch<br \/>\nDenkend edlerer Zeit, dessen die Seele sich sch\u00e4mt.<br \/>\nDenn so lange, so lang auf matten Pfaden der Erde<br \/>\nHab ich, deiner gewohnt, dich in der Irre gesucht,<br \/>\nFreudiger Schutzgeist! aber umsonst, und Jahre zerrannen,<br \/>\nSeit wir ahnend um uns gl\u00e4nzen die Abende sahn.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>7<\/em><br \/>\n<em>Tu, per\u00f2, que quan jo defallia als camins que s&#8217;encreuen,<\/em><br \/>\n<em>m\u00e9s alta bellesa em mostraves, com ara un consol;<\/em><br \/>\n<em>tu, que vas ensenyar-me el sublim amb callat entusiasme,<\/em><br \/>\n<em>i a cantar m\u00e9s joi\u00f3s els meus dies, callat, com s\u00f3n ells,<\/em><br \/>\n<em>filla dels d\u00e9us!, \u00bfno tornar\u00e0s fins a mi, a saludar-me?,<\/em><br \/>\n<em>\u00bfno parlar\u00e0s de bell nou del m\u00e9s gran, com vas fer?<\/em><br \/>\n<em>Mira com he de plorar davant teu i queixar-me, encara<\/em><br \/>\n<em>que pensi, amb vergonya, en els dies tan nobles passats.<\/em><br \/>\n<em>Molt, certament, t&#8217;he buscat pels camins desolats de la terra;<\/em><br \/>\n<em>de tu acostumat, t&#8217;he buscat sense guia pertot;<\/em><br \/>\n<em>feli\u00e7 esperit que preserves! Ha estat endebades; molts d&#8217;anys<\/em><br \/>\n<em>han passat d&#8217;en\u00e7\u00e0 que mir\u00e0vem les tardes radiants, amb anhel.<\/em><\/p>\n<p>8<br \/>\nDich nur, dich erh\u00e4lt dein Licht, o Heldin! im Lichte,<br \/>\nUnd dein Dulden erh\u00e4lt liebend, o G\u00fctige, dich;<br \/>\nUnd nicht einmal bist du allein; Gespielen genug sind,<br \/>\nWo du bl\u00fchest und ruhst unter den Rosen des Jahrs;<br \/>\nUnd der Vater, er selbst, durch sanftumatmende Musen<br \/>\nSendet die z\u00e4rtlichen Wiegenges\u00e4nge dir zu.<br \/>\nJa! noch ist sie ganz! noch schwebt vom Haupte zur Sohle,<br \/>\nStillherwandelnd, wie sonst, mir die Athenerin vor.<br \/>\nUnd wie, freundlicher Geist! von heitersinnender Stirne<br \/>\nSegnend und sicher dein Strahl unter die Sterblichen f\u00e4llt,<br \/>\nSo bezeugest du mirs, und sagst mirs, da\u00df ich es andern<br \/>\nWiedersage, denn auch andere glaubten es nicht,<br \/>\nDa\u00df unsterblicher doch, denn Sorg und Z\u00fcrnen, die Freude<br \/>\nUnd ein goldener Tag t\u00e4glich am Ende noch ist.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>8<\/em><br \/>\n<em>A tu solament, hero\u00efna, la llum que irradies preserva en la llum,<\/em><br \/>\n<em>i la teva paci\u00e8ncia et fa viva, oh., bondat!;<\/em><br \/>\n<em>que mai no est\u00e0s sola; t&#8217;escorta la colla de jocs d&#8217;\u00ednfantesa,<\/em><br \/>\n<em>i floreixes, descanses voltada de roses tot 1&#8217;any.<\/em><br \/>\n<em>I \u00e9s el Pare, ell mateix \u00ed no altre, amb 1&#8217;al\u00e8 tot dol\u00e7or de les Muses<\/em><br \/>\n<em>qui et porta una tendra, amorosa can\u00e7\u00f3 de bressol.<\/em><br \/>\n<em>\u00c9s aqu\u00ed! Del cap fins als peus jo la veig davant meu,<\/em><br \/>\n<em>ben entera, suspesa, com sempre callada, la noia d&#8217;Atenes.<\/em><br \/>\n<em>Esperit amical!, que aix\u00ed com el raig del teu front amb senderi<\/em><br \/>\n<em>beneeix amb fermesa i s&#8217;escampa entre els pobres mortals,<\/em><br \/>\n<em>aix\u00ed m&#8217;anuncies, i ho dius per tal que els altres ennovi<\/em><br \/>\n<em>-aquells, fins i tot, descreguts, que no volen tenir-ne ni esment-<\/em><br \/>\n<em>com \u00e9s d&#8217;immortal l&#8217;alegria, molt m\u00e9s que el negu\u00edt i 1&#8217;enuig,<\/em><br \/>\n<em>i que un d\u00eda hi ha d&#8217;or, al final, coronant tots els dies.<\/em><\/p>\n<p>9<br \/>\nSo will ich, ihr Himmlischen! denn auch danken, und endlich<br \/>\nAtmet aus leichter Brust wieder des S\u00e4ngers Gebet.<br \/>\nUnd wie, wenn ich mit ihr, auf sonniger H\u00f6he mit ihr stand,<br \/>\nSpricht belebend ein Gott innen vom Tempel mich an.<br \/>\nLeben will ich denn auch! schon gr\u00fcnts! wie von heiliger Leier<br \/>\nRuft es von silbernen Bergen Apollons voran!<br \/>\nKomm! es war wie ein Traum! Die blutenden Fittiche sind ja<br \/>\nSchon genesen, verj\u00fcngt leben die Hoffnungen all.<br \/>\nGro\u00dfes zu finden, ist viel, ist viel noch \u00fcbrig, und wer so<br \/>\nLiebte, gehet, er mu\u00df, gehet zu G\u00f6ttern die Bahn.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\">Und geleitet ihr uns, ihr Weihestunden! ihr ernsten,<\/span><br \/>\nJugendlichen! o bleibt, heilige Ahnungen, ihr<br \/>\nFromme Bitten! und ihr Begeisterungen und all ihr<br \/>\nGuten Genien, die gerne bei Liebenden sind;<br \/>\nBleibt so lange mit uns, bis wir auf gemeinsamem Boden<br \/>\nDort, wo die Seligen all niederzukehren bereit,<br \/>\nDort, wo die Adler sind, die Gestirne, die Boten des Vaters,<br \/>\nDort, wo die Musen, woher Helden und Liebende sind,<br \/>\nDort uns, oder auch hier, auf tauender Insel begegnen,<br \/>\nWo die Unsrigen erst, bl\u00fchend in G\u00e4rten gesellt,<br \/>\nWo die Ges\u00e4nge wahr, und l\u00e4nger die Fr\u00fchlinge sch\u00f6n sind,<br \/>\nUnd von neuem ein Jahr unserer Seele beginnt.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>9<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Aix\u00ed doncs, celestials!, us en d\u00f3no les gr\u00e0cies. Ja brollen de nou<\/em><br \/>\n<em>els precs de qui us canta, d&#8217;un pit m\u00e9s lleuger i encalmat,<\/em><br \/>\n<em>com llavors, en el temps que m&#8217;estava als cimals solellosos amb ella;<\/em><br \/>\n<em>un d\u00e9u, des de dintre del temple, ara parla i em mou.<\/em><br \/>\n<em>Viur\u00e9! Els camps ja verdegen! Talment com de lira sagrada,<\/em><br \/>\n<em>ressonen i em criden els cims argentats d&#8217;Apol\u2022l\u00f3.<\/em><br \/>\n<em>Vine! Haur\u00e0 estat com un somni! Les ales que estaven ferides<\/em><br \/>\n<em>ja tenen salut, 1&#8217;esperan\u00e7a ben jove reneix.<\/em><br \/>\n<em>Molta grandesa ens espera a tots dos, que n&#8217;hi ha molta, i aquell<\/em><br \/>\n<em>que talment va estimar, enfila la via dels d\u00e9us.<\/em><br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><em>I feu-nos costat, vosaltres, hores sagrades, solemnes,<\/em><\/span><br \/>\n<em>joves per sempre! Quedeu-vos, presagis sagrats<\/em><br \/>\n<em>i precs pietosos! Quedeu-vos, vosaltres, que sou entusiasme<\/em><br \/>\n<em>i els genis amables, que us plau de restar amb els amants.<\/em><br \/>\n<em>Quedeu-vos al nostre costat fins al dia que en terra comuna<\/em><br \/>\n<em>-all\u00e0 on els feli\u00e7os esperen tranquils retornar fins a baix,<\/em><br \/>\n<em>on viuen les \u00e0guiles i on s\u00f3n els estels, emissaris del Pare,<\/em><br \/>\n<em>on viuen les Muses, el lloc d&#8217;on provenen herois i amadors<\/em><br \/>\n<em>\u00adpuguem retrobar-nos plegats; o aqu\u00ed, en aquesta illa amb rosada,<\/em><br \/>\n<em>on els nostres, per fi, floriran envoltats de jardins,<\/em><br \/>\n<em>on el c\u00e0ntic \u00e9s cert i perdura tothora el bon temps amb ufana,<\/em><br \/>\n<em>i un any recomen\u00e7a, en les \u00e0nimes nostres, tot nou.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1 T\u00e4glich geh ich heraus, und such ein Anderes immer, Habe l\u00e4ngst sie befragt, alle die Pfade des Lands; Droben die k\u00fchlenden H\u00f6hn, die Schatten alle besuch ich, Und die Quellen, hinauf irret der Geist und hinab, Ruh erbittend; so flieht das getroffene Wild in die W\u00e4lder, Wo es um Mittag sonst sicher im Dunkel &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/menons-klagen-um-diotima-holderlin-1800\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;Menons Klagen um Diotima. H\u00f6lderlin. 1800&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[151],"tags":[506,507],"anotacio":[],"civilitzacio":[],"spec":[],"aspecies":[],"Tema poesia":[163,504],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2590"}],"collection":[{"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2590"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2590\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2590"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2590"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2590"},{"taxonomy":"anotacio","embeddable":true,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/anotacio?post=2590"},{"taxonomy":"civilitzacio","embeddable":true,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/civilitzacio?post=2590"},{"taxonomy":"spec","embeddable":true,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/spec?post=2590"},{"taxonomy":"aspecies","embeddable":true,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/aspecies?post=2590"},{"taxonomy":"Tema poesia","embeddable":true,"href":"http:\/\/meumon.synology.me\/museu\/wp-json\/wp\/v2\/Tema poesia?post=2590"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}